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Netzwerk-Konferenz Inklusion 2017 | Baden Württemberg: Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe

Wann

Donnerstag, 12.10.2017, 10 - 17 Uhr

Wo

Sparkassen Carré,
Mühlbachäckerstr. 2
72072 Tübingen
Alle Räume sind barrierefrei zugänglich.
Eine Induktive Höranlage ist vorhanden.
Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Die Schriftdolmetschung ist vorgesehen.
Weitere Infos

Was ist die Netzwerk-Konferenz?

Viele Menschen  setzen sich in ihren Städten und Gemeinden aktiv für Barriere-Freiheit und Teilhabe ein.

Wir wollen für diese Arbeit
ein landesweites Netzwerk aufbauen.


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Aktuell

Folge-Treffen zur Netzwerk-Konferenz:
Samstag, 24.2.2018, 11-16.30 Uhr
Zentrum für Selbstbestimmt Leben Stuttgart, Reinsburgstr. 56, 70178 Stuttgart
                                                                                                                                                           
Ziel ist es,  weiter am Aufbau des Netzwerkes zu arbeiten.
In dem Schreiben an Stefanie Aeffner und in unserer Presseerklärung vom 13.10.2017 (siehe unten) sind dazu die ersten Ergebnisse der Konferenz festgehalten. Daran können wir sicher gut anknüpfen und uns über den zukünftigen Aufbau und die Aufgaben des Netzwerkes und dafür notwendige Voraussetzungen weiter verständigen.

Eine Tagesordnung wird im Laufe der ersten Februarhälfte vorliegen.
Gerne nehmen wir Ihre und Eure Wünsche und Vorschläge dazu auf.

Die Essensfrage wird noch geklärt. Infos dazu gibt es mit der Tagesordnung.

Bisher haben etwa 20 Personen ihre Teilnahme zugesagt.

Weitere Teilnehmer*innen sind herzlich willkommen. Bitte anmelden unter konferenz@tuebingen-barrierefrei.de.

Hier ist der Lageplan.

Die nächsten S-Bahnstationen sind „Schwabstraße“ und „Feuersee“ (da ist der Aufzug nicht immer verlässlich) oder U-Bahnhaltestelle „Rotebühlplatz Stadtmitte“.
Informationen zur Barrierefreiheit der Haltestellen gibt es hier.

So erreichen das ZSL von der A8 mit dem Auto
Verlassen Sie die A8 an der Ausfahrt Stuttgart-Degerloch (52) in Richtung Stuttgart-Zentrum, Stuttgart-Möhringen-Ost und fahren Sie auf die B27.
Folgen Sie dieser Bundesstraße für 9,5 Kilometer. Dabei passieren Sie Degerloch, fahren die Neue Weinsteige in den Stuttgarter Talkessel und erreichen schließlich über die Charlottenstraße den Charlottenplatz.
Biegen Sie links in die Konrad-Adenauer-Straße / Hauptstätter Straße (B14) ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf der B14 für 950 m bis zum Österreichischen Platz.
Hier biegen Sie rechts auf die Paulinenstraße (B27a) ab. Nach etwa 300 Metern fahren Sie links in die Reinsburgstraße. Nach etwa 600 Metern haben Sie das Ziel Reinsburgstraße 56 auf der rechten Seite erreicht. Der Eingang befindet sich im Hinterhof.

So erreichen das ZSL vom Hauptbahnhof mit dem Auto
Fahren Sie Richtung Stgt.-Degerloch, Tübingen, B27.
Am Charlottenplatz - dieser befindet sich auf der B27, etwa 600 Meter vom Hauptbahnhof entfernt - fahren Sie geradeaus in die Konrad-Adenauer-Straße / Hauptstätter Straße (B14). Folgen Sie dem Straßenverlauf der B14 für 950 m bis zum Österreichischen Platz.
Hier biegen Sie rechts auf die Paulinenstraße (B27a) ab. Nach etwa 300 Metern fahren Sie links in die Reinsburgstraße. Nach etwa 600 Metern haben Sie das Ziel Reinsburgstraße 56 auf der rechten Seite erreicht. Der Eingang befindet sich im Hinterhof.

So erreichen Sie das ZSL vom Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit allen S-Bahnen erreichen Sie nach zwei Stationen die Haltestelle Feuersee. Steigen Sie dort aus und fahren Sie mit dem Aufzug hoch zur Rotebühlstraße. Gehen Sie diese in Fahrtrichtung hoch bis zur nächsten Querstraße - die Senefelderstraße. Dort biegen Sie links ab. Kreuzen Sie die Augustenstraße und gehen Sie die nächste Straße rechts. Unser Büro befindet sich auf der rechten Seite. Der Eingang befindet sich im Hinterhof.

 

Nach der Konferenz: Presse-Erklärung vom 13.10.2017

Die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz haben wir in einer Presse-Erklärung zusammengefasst.

 

 

Ziel der Konferenz

Die Selbstvertretung der Menschen mit Behinderung in den einzelnen Städten, Gemeinden und Landkreisen in Baden-Württemberg ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Einige Städte haben einen Behindertenbeirat. In anderen Gemeinden gibt es andere Beteiligungsmöglichkeiten. Die Stadt- und Landkreise haben Behindertenbeauftragte. Oft steht die wirksame Beteiligung von Menschen mit Behinderung noch am Anfang. Eine landesweite Vernetzung der bereits bestehenden kommunalen Beteiligung und Selbstvertretung fehlt in Baden–Württemberg bisher völlig.

Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Tübinger Interessenvertretung (FORUM & Fachstelle INKLUSION) wollen wir auf der Netzwerk-Konferenz

  • mit Fachvorträgen und Arbeitsgruppen einen Erfahrungsaustausch ermöglichen und
  • ein landesweites Netzwerk auf den Weg bringen.

Themen und Leitfragen

  • Wie sieht behinderungsübergreifend Barrierefreiheit und Teilhabe vor Ort aus? Wie kann das wirksam umgesetzt werden?
  • Wie kann Beteiligung barrierefrei und niederschwellig funktionieren?
  • Wie kann das organisiert und finanziert werden?
  • Was sind die zentralen Themen vor Ort?
  • Wie arbeiten die Interessenvertretungen? Wie und wo vertreten sie ihre Anliegen?
  • Wie kann eine landesweite Vernetzung die Beteiligungsprozesse vor Ort unterstützen?

Zielgruppe

Die Konferenz richtet sich an VertreterInnen örtlich aktiver Behinderten(selbsthilfe)und Selbstvertretungsorganisationen, behinderungserfahrene Einzelpersonen, Vertreterinnen örtlicher Netzwerke der Interessenvertretung und weitere Interessierte, …

Veranstalter

FORUM & Fachstelle INKLUSION in Tübingen, Club für Behinderte und ihre Freunde in Tübingen und Umgebung, Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart und Lots*innen-Netzwerk Stuttgart und Umgebung

Logo FORUM & Fachstelle INKLUSION        Logo Zentrum Selbstbestimmt Leben Stuttgart     Logo Lots*innen Netzwerk     Logo CeBeeF Tübingen

Unterstützer

Die Konferenz wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und die Universitätsstadt Tübingen sowie gefördert durch die GlücksSpirale

Logo Glückspirale

Zum Hintergrund

Mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention kommt der Umsetzung auf kommunaler Ebene eine große Bedeutung zu. Unter anderem der Artikel 19 der Konvention (Selbstbestimmt Leben und Einbeziehung in die Gemeinschaft) stellt für Städte und Landkreise eine zentrale Herausforderung dar.

In Verbindung mit Artikel 29 (Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben) und den mehrfach in der Konvention dargelegten Vorgabe "Nichts über uns ohne uns" lässt sich politische Beteiligung behinderter Menschen auf kommunaler Ebene vergleichsweise niederschwellig praktizieren.

Und: hier leben die Menschen und erfahren in den täglichen Lebensvollzügen Ausgrenzung oder Teilhabe, Fremdbestimmung oder Selbstbestimmung. Daher bedarf es vor Ort kommunalpolitisch aktiver und unabhängiger Interessenvertretungen sowie behinderungsübergreifender Selbstvertretungsstrukturen.

 

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