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Morbus Parkinson ist die am zweithäufigsten auftretende neuro-degenerative Erkrankung in Deutschland. Mindestens 200 000 Menschen sind derzeit in der Bundesrepublik betroffen, im Landkreis Tübingen dürfte es etwa 500 Betroffene geben. Die Diagnose Parkinson möchte niemand haben, denn die Krankheit ist bisher nicht heilbar. Sir James Parkinson, der Entdecker der Krankheit, wird somit zum ständigen Begleiter. Hilfreich ist es, die Krankheit zu akzeptieren und offen mit ihr umzugehen. Einen wertvollen Beitrag dazu leistet die Erfahrungs- und Austauschgruppe Parkinson, die sich einmal im Monat im Sozialforum Tübingen trifft. Im geschützten Raum und Rahmen erfahren Betroffene durch andere Leidgeprüfte Wissenswertes über die Vielfalt der Parkinson-Symptome (jeder hat seinen eigenen Parkinson!), über Medikamente und Therapien, über Ärzte, alternative Behandlungsansätze oder Reha-Einrichtungen. In persönlichen Gesprächen finden sie Interesse und Anteilnahme. Aus der Gruppe heraus wurden auch Aktivitäten entwickelt. In Yoga-, Boxen-, Tischtennis- und Neuro-Tango-Gruppen - allesamt von Profis angeleitet - werden Beweglichkeit, Kraft und Flexibilität gefördert. Und all das macht auch noch Spaß und gibt Selbstvertrauen. Das wichtigste aber ist die Erfahrung: Wir sind mit unserer Erkrankung nicht alleine, und es tut gut, sich mit anderen auszutauschen.
Interessierte melden sich bei der Kontaktstelle für Selbsthilfe: Tel. (07071) 38363 oder E-Mail: selbsthilfe@sozialforum-tuebingen.de
Die Termine im Jahr 2026 sind immer Dienstag und immer im Sozialforum Tübingen, Europaplatz 3, 18 bis 19.30 Uhr 24. Februar 24. März 21. April 19. Mai 16. Juni 28. Juli 25. August 22. September 20. Oktober 24. November 15. Dezember
Gehört zur Kategorie: Erkrankung