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10 Jahre Erklärung von Barcelona: Weiterentwicklung Handlungskonzept Barrierefreie Stadt Tübingen

Tübingen wird inklusiv
Mitreden – Mitgestalten: Weiterentwicklung Handlungskonzept Barrierefreie Stadt Tübingen – Bürgerbeteiligung

Alte Planung

Für die Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes wurde im Herbst 2019 ein Plan erarbeitet. Ziel war: Nach einer ausführlichen Beteiligung von Menschen mit Behinderung sollten die Ergebnisse Anfang 2021 im Gemeinderat vorgestellt werden. Im Verlauf des Jahres 2020 war es ab Frühjahr nicht mehr möglich, größere Veranstaltungen durchzuführen. Auch aus diesem Grund konnten die geplante Vorgehensweise nicht stattfinden.

Verändertes Vorgehen im Herbst 2020

Für den Herbst 2020 war dann ein verändertes Vorgehen in kleinen Workshops mit 10- 12 Personen für die jeweiligen Handlungsfelder geplant. So konnten immerhin in vier Handlungsfeldern Workshops stattfinden. Das waren die Themen Mobilität, Beteiligung, Kindertageseinrichtungen und Schule. Ein neuer Teil-Lockdown ab November machte dann auch dieses veränderte Konzept unmöglich.

Neuplanung

Bereits im Frühherbst 2020 war absehbar war: Große Veranstaltungen mit vielen Menschen und persönlichen Begegnungen werden noch weit bis ins Jahr 2021 nicht möglich sein. Die Steuerungsgruppe hat sich deshalb auf ein neues Verfahren verständigt. Ziel ist jetzt, bis Ende 2021 zu Ergebnissen zu kommen.


Schritte im Jahr 2021

  • Aus der Steuerungsgruppe formulieren und aktualisieren die Verantwortlichen für die Handlungsfelder die Leitlinien, Ziele und Maßnahmen (bis 31.01.2021)
  • In kleinen überschaubaren Workshops werden die Ergebnisse vorgestellt, überprüft und ergänzt (Februar bis Mai 2021)
  • Innerhalb der Stadtverwaltung finden Workshops mit den beteiligten Fachbereichen statt (ab April bis Ende Juni 2021)
  • In digitalen und/oder hybriden Workshops mit der Zielgruppe Menschen mit Behinderung werden die Ergebnisse vorgestellt, überprüft und ergänzt. Es soll wird auch interne Workshops bei Dienstleistern der Behindertenhilfe geben. (März bis Ende Juni 2021)
  • Anschließende werden die Ergebnisse in der Steuerungsgruppe ausgewertet und die Ziele und Maßnahmen noch einmal neu definiert (bis Mitte Juli 2021)
  • Vorstellung der Ergebnisse im Lenkungskreis Inklusion (Frau Harsch, Herr Soehlke, Frau Hartmann, Herr Burkhardt, Herr Seid;  Ende Juli 2021)
  • Abschlussworkshop mit möglichst großer Beteiligung (Oktober 2021)
  • Vorlage neues Handlungskonzept im Gemeinderat (Ende 2021)


Wirksame Beteiligung

Die Beteiligung von Menschen mit Behinderung stellt einen wichtigen Aspekt in dem Gesamtprozess dar. Sie sollen als Expertinnen und Experten in eigener Sache ihre Perspektiven und Wünsche einbringen. Wie kann das auch unter den gegenwärtigen Einschränkungen der persönlichen Kontakte gelingen? Dazu werden neue Beteiligungsformate erprobt. Die neuen Formate werden als kombinierte Digital- und Präsenzveranstaltungen neu konzipiert, umgesetzt und ausgewertet werden.
Es ist nicht davon auszugehen werden, dass Menschen mit Behinderung sich selbstverständlich in der digitalen Welt bewegen. Deshalb werden Tutorials (Lernprogramme und Gebrauchsanleitungen) entwickelt. Sie dienen der Unterstützung. Geplant ist hier eine Kooperation mit Studierenden der Ev. Hochschule Ludwigsburg/ Campus Reutlingen im Rahmen des Projektstudiums.


Transparenz: Wie können alle den Prozess gut mitverfolgen?

Der jeweilige Stand des Prozesses soll immer gut zu erkennen sein. Die Beteiligungsmöglichkeiten werden zu jedem Zeitpunkt aufgezeigt und ermöglicht. Dies wird erreicht werden durch die städtische Internetseite, Newsletter, gezielte Öffentlichkeitsarbeit mit Flyer und Plakaten und Kommunikation über Social Media Kanäle. Ein eigenes Logo dient der einfachen Wiedererkennung. So sollen alle, die es wünschen, immer gut informiert sein und mitmachen können.


Finanzielle Förderung

Zur Unterstützung dieser Vorhaben wurde ein Antrag an die Förderlinie Impulse Inklusion 2020 gestellt. Im Dezember hat die Universitätsstadt Tübingen eine Zusage über 18.000 EUR erhalten.


Wer ist in der Steuerungsgruppe?

Elvira Martin (Forum und Fachstelle Inklusion), Ingeborg Höhne-Mack (SPD Gemeinderätin u. Vorsitzende Stadtteiltreff Wanne e.V.), Krishna-Sara Helmle (Gemeinderätin AL/Grüne), Anne Kreim (Vorsitzende Stadteiltreff WHO, FDP Gemeinderätin), Uta Schwarz-Österreicher (Vorsitzende der Lebenshilfe e.V.) Julia Hartmann und Axel Burkhardt (Beauftragte für Wohnraum und barrierefreies Bauen) und Uwe Seid (Beauftragter für Inklusion)

Kontakt:

Uwe Seid
Leitung Fachabteilung Sozialplanung und Entwicklung
Beauftragter für Inklusion
Universitätsstadt Tübingen
Münzgasse 20
72070 Tübingen
Telefon 07071 204-1444
Fax 07071 204-41406
E-Mail: uwe.seid@tuebingen.de
Internet: www.tuebingen.de

 

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