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Selbsthilfegruppen dürfen sich weiterhin treffen

Selbsthilfegruppen dürfen sich auch trotz weiter verschärfter Maßnahmen und der wieder eingeführten landesweiten Ausgangsbeschränkung weiterhin treffen.

Für die Gruppentreffen der Selbsthilfe gilt weiterhin die Ausnahme nach § 9, Absatz 2 der aktuellen Corona-Verordnung vom 27. März 2021 in der ab 19. April 2021 gültigen Fassung.

Gruppentreffen der Selbsthilfe zählen laut dem Ministerium für Soziales und Integration
Baden-Württemberg unter den Begriff der sozialen Fürsorge – unabhängig davon, ob es sich um gesundheitsbezogene oder soziale Gruppen handelt.

Die Zahl der erlaubten Teilnehmer*innen muss gegebenfalls reduziert werden, wenn für den Raum, in dem sich eine Selbsthilfegruppe trifft, ein entsprechendes Hygienekonzept gilt. Im großen Gruppenraum des SOZIALFORUM TÜBINGEN e.V. dürfen sich beispielsweise maximal 8 Personen treffen.

Hier der Text von § 9 der Corona-Verordnung vom 30. November 2020 (in der ab 1. Februar 2021 gültigen Fassung):

§ 9 Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen

(1) Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind nur gestattet

  1. mit Angehörigen des eigenen Haushalts,
  2. von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts, mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit; sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.

(2) Absatz 1 gilt nicht für Ansammlungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen.

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