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Deutsch-brasilianische Lyriklesung mit Übersetzung in Gebärdensprache

Lesung am Sonntag, 24. November 2019, 11:00-12:30 Uhr in der vhs Tübingen

Katharinenstraße 18, Saal – Eintritt frei

Drei Sprachen und Musik treffen aufeinander: die brasilianisch-portugiesische Muttersprache der Lyrikerin Chandal Nasser, das Deutsche, in dem sie eine neue sprachliche Heimat gefunden hat und die deutsche Gebärdensprache, in die die Texte in der Lesung übersetzt werden.

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Bernhard Mohl auf der Gitarre. 2019 veröffentlichte Chandal Nasser ihren ersten Gedichtband „Eindrücke aus Babel“, den sie auf Deutsch verfasst hat. Sie erzählt darin aus einer von Geschichten begleiteten Kindheit und der auch sprachlichen Übersiedlung nach Deutschland.

In der Lesung stellt sie gemeinsam mit der Schauspielerin Magdalena Flade zudem poetische Texte mit Übersetzungen ins Deutsche vor, die sie auf Portugiesisch geschrieben hat. In ihren zwei in Brasilien veröffentlichten Gedichtbänden: „Os mil domingos“ (Tausend Sonntage) und „A alma não encolhe na chuva“ (Die Seele schrumpft nicht im Regen) spielt sie in Reimen mit der Melodie ihrer Muttersprache. Es sind momentane Zustände, Stimmungen, flüchtige Erlebnisse, Erinnerungen: eine eigenständige Welt wie die des Traums. Birgit Astfalk übersetzt die Gedichte in Gebärdensprache.

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